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Unsere Spendenempfänger

 

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Schutz von Kindern und Jugendlichen

Unter dem Begriff Kindesmisshandlung werden in der Regel Vernachlässigung, sexueller Missbrauch, psychologische, emotionale und körperliche Misshandlung von Kindern und Jugendlichen subsumiert. Häufig treten auch Kombinationen dieser Komponenten auf. Sie stellen ein erhebliches Risiko für die körperliche und emotionale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen dar und haben massive Auswirkungen auf das spätere individuelle Erwachsenen Leben.

Die Dunkelziffer dieser Kindesmisshandlungen ist hoch.

 

Kinderschutz heißt Erkennen, Aufklären und Helfen, wo Kinder Hilfe benötigen. Hier steht die interdisziplinäre Zusammenarbeit, insbesondere zwischen den Jugendämtern und den Schutz- und Hilfseinrichtungen, im Vordergrund. Medizinische Diagnostik und Objektivierung von Verdachtsfällen stellen eine wichtige Säule für die Realisierung von Hilfsmaßnahmen dar. Die Medizinische Kinderschutzambulanz ist mit entsprechend geschultem medizinischen Personal eine Anlaufstelle für Verdachtsfälle von Kindeswohlgefährdung und dient relevanten Institutionen wie zum Beispiel Ärzten, Jugendamtsmitarbeitern, Bildungs- und Erziehungseinrichtungen, Justiz und Polizei als Ansprechpartner.

Schutz von Frauen und Kindern

Der Verein „Frauen helfen Frauen“ wurde 1980 mit dem Ziel gegründet, Gewalt gegen Frauen öffentlich zu machen. Aufgabe des Vereins ist es, Frauen, die von körperlicher, seelischer und/oder sexueller Gewalt bedroht oder betroffen sind, zu beraten und zu unterstützen.

Gewalt durch aktuelle oder ehemalige Ehe- oder Lebenspartner wird als häusliche Gewalt bezeichnet. Opfer von Partnerschaftsgewalt sind zu 80 Prozent Frauen. Mehr als 51 Prozent von ihnen haben in einem gemeinsamen Haushalt mit dem Tatverdächtigen gelebt. Das zeigt die aktuelle Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS). Demnach wurden 2016 insgesamt 133.080 Personen erfasst, die Opfer von Partnerschaftsgewalt wurden. Knapp 109.000 Opfer waren weiblich. Die PKS erfasste folgende versuchte oder vollendete Delikte gegen Frauen: www.bmfsfj.de

  • Vorsätzliche, einfache Körperverletzung: über 69.700
  • Bedrohung: über 16.700
  • Gefährliche Körperverletzung: rund 11.900
  • Stalking: über 7.600
  • Mord und Totschlag: 357

Frauen mit und ohne Migrationshintergrund können häusliche Gewalt erleben. Gewalt an Frauen hat viele Gesichter und kann körperliche, psychische, sexuelle, seelische, ökonomische und soziale (Isolierung) sein. Jede vierte Frau in Deutschland ist zumindest ein Mal in ihrem Leben davon betroffen.

Bei Frauen mit Migrationshintergrund kommt hinzu, dass sie in der Regel über wenige oder sogar keine soziale Kontakte oder Netzwerke, die sie in dieser Situation unterstützen verfügen. Die Sprachbarrieren und der Aufenthaltsstatus, wie auch die traditionellen Rollenbilder in der Familie und Probleme der Existenzsicherung spielen dabei eine sehr große Rolle.  Aus diesen Gründen bleiben viele Frauen bei ihrem Partner und müssen Misshandlungen erleiden.

Für Frauen, die Gewalt erleben ist das eine Erfahrung, die nicht nur im Körper, sondern auch in der Seele tiefe Verletzungen hinterlässt. Das kann in der Folge die Ursache für verschiedene Erkrankungen wie Herz-, Kreislauferkrankungen, Depressionen, Angststörungen, Erkrankungen des Verdauungssystems, gynäkologische Erkrankungen oder ein Grund für Fehl- und Frühgeburten sein: www.frauenhauskoordinierung.de

Lernhilfen für Kinder und Jugendliche

Coronakrise an den Schulen ist ein Synonym für Homeschooling. Das bedeutet oft eine doppelte Belastung für die Eltern, die ihren Kindern nur beschränkt helfen können. 

Den Kindern und Jugendlichen, die durch die besonderen Umstände den Lernstoff nicht ausreichend mitbekommen haben und nun mit ihren Leistungen abgehängt sind, wollen wir Unterstützung zukommen lassen. Mit lokalen Organisationen zur Lernförderung und Nachhilfe wollen wir den Kindern und Jugendlichen eine Chance geben, wieder an die schulischen Leistungen anzuknüpfen.